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KEMMERMANN

PROJEKTMANAGEMENT

 

Neubau Archäologisches Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin

Leistungsbild:
Projektsteuerung alle Handlungsbereiche und Projektstufen
Leistungszeitraum:
2007 bis 2012
Bauausführung:
2009 bis 2012
BGF:
rd. 11.700 m²
Kostenvolumen Bau:
40.000.000 €
Kostenvolumen Ersteinrichtung:
rd. 6.600.000 €
Gebäudeplanung:
Harris und Kurrle Architekten, Stuttgart

Auf dem Areal der ehemaligen Friedrich-Engels-Kaserne zwischen Geschwister-Scholl-Straße, Kupfergraben und Stadtbahnviadukt in Berlins Mitte werden gegenüber der Museumsinsel die "Museumshöfe" entstehen. Geplant ist ein sog. Archäologisches Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin mit wissenschaftlichen Verwaltungen verschiedener Sammlungen, Bibliotheken und Archiven sowie Fotoaufnahmeräumen, Laboren und Werkstätten. Das Zentrum soll sich zu einem Ort intensiven Erfahrungsaustausches mit dem Fachpublikum und interdisziplinärer, nationaler und internationaler Wissenschaftskooperation entwickeln. Das Archäologische Zentrum steht in enger funktionaler Beziehung zu den Häusern auf der Museumsinsel mit vorrangig öffentlich genutzten Bereichen.

Aufgrund seiner Lage im innerstädtischen Kontext, seiner unmittelbaren Nachbarschaft zur Museumsinsel, zur Humboldt-Universität und weiteren hochrangigen Kultur-, Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen sowie der guten Verkehrsanbindung ist das Grundstück von sehr hoher Qualität.

Die vorhandene Bebauung besteht aus einer um die Jahrhundertwende (1898 - 1901) errichteten Kaserne an der nördlichen Spitze des Grundstücks und weiteren Gebäuden, die im Wesentlichen aus der Nachkriegszeit stammen.

Das auf dem Gelände der Museumshöfe stehende Gebäude Haus 20 (20b und 20c) steht unter Denkmalschutz. Für die Häuser 9, 1 und 28 wurde vom Landesdenkmalamt im Sinne der Denkmalpflege ein Ensembleschutz ausgesprochen. Die Museumshöfe grenzen im Süden an das zwischen 1875 und 1882 errichtete Stadtbahnviadukt, das als Gesamtanlage in die Denkmalliste des Landes Berlin eingetragen ist.