Pergamon­museum

Museumsinsel Berlin
Grundinstandsetzung und
Ergänzung Bauabschnitt B

„… Der inhaltliche Schwerpunkt des Pergamonmuseums liegt auf der Präsentation antiker Großarchitekturen bei Tageslicht. Auf unvergleichlich direkte und anschauliche Art wird der Besucher hier mit den originalen Zeugnissen antiker Baukunst in Berührung gebracht. Der Pergamonsaal bildet dabei nur den Auftakt. Es folgen die Säle mit dem Markttor von Milet, dem Ischtar-Tor und der Saal mit der Prozessionsstraße vor dem Ischtar-Tor in Babylon. Oft nur durch kleine Durchgänge verbunden, folgen sie einer Dramaturgie des Unerwarteten, die den Besucher in seinen Bann schlägt. Diese einzigartige museale Raumfolge wird nun ergänzt und vervollständigt: Im Nordflügel wird die Mschatta-Fassade aufgestellt. Über einen Verbindungsbau werden Nord- und Südflügel miteinander verbunden. Es entsteht ein chronologisch schlüssiger Rundgang durch 3.200 Jahre Architekturgeschichte und damit ein Museum antiker Weltarchitekturen, das nicht nur die Ursprünge und die Entwicklung der Architektur und der Kunst in Afrika, Europa und Asien, sondern auch die Idee der Museumsinsel als Universalmuseum in eindrücklicher Weise veranschaulicht.“

(Erläuterungsbericht O. M. Ungers, Auszug)
Leistungsbild
Projektsteuerung und TGA‑Koordination
alle Handlungsbereiche
und Projektstufen
Standort
Berlin
Museumsinsel
Objektplanung Gebäude Entwurf 2008
O. M. Ungers †
Objektplanung Gebäude Bauabschnitt B
Kleihues + Kleihues Architekten
Leistungszeitraum
seit 2019
Bauausführung
geplant ab 2021
BGF
rd. 29.000 m²
Kostenvolumen
NN

Bauabschnitt B der Grundinstandsetzung und Ergänzung des Pergamonmuseums umfasst neben der Sanierung des bestehenden Südflügels und dem Neubau des sogenannten vierten Flügels insbesondere die Vollendung des Masterplans Museumsinsel aus 1999 durch die unterirdische Verbindung von Bode-Museum, Pergamonmuseum, Neuem Museum und James-Simon-Galerie („Archäologische Promenade“) und die Fertigstellung der Außenanlagen Museumsinsel einschließlich des Neubaus voraussichtlich zweier Brücken über den Kupfergraben.

© BBR / Art+Com / Kleihues+Kleihues